Unter dem Namen Styropor® kennt man ihn, den geschlossenzelligen Partikelschaumstoff EPS aus verschweißtem, geblähten Polystyrolgranulat. Die Expansion lässt sich so beeinflussen, dass unterschiedliche Dichten erreicht werden können, je
nachdem, ob stoßdämpfende, statisch belastbare, isolierende oder elektrisch leitfähige Eigenschaften gefordert sind.

Somit ist EPS auf Basis der bekannten physikalischen Eigenschaften berechenbar und kann deshalb besonders vielfältig eingesetzt werden. EPS ist in jeder Hinsicht ein sehr wirtschaftliches Material. Die Gestaltung neuer Produkte ist innerhalb von kurzen Entwicklungszeiten möglich, die Werkzeuge lassen sich bei niedrigen Kosten schnell realisieren. Die Fertigung der Produkte erfordert geringen Materialeinsatz und ist umweltfreundlich, da keine ozonschädigende Stoffe frei werden und eine absolute Neutralität gegen Wasser und Erde besteht. Zudem ist EPS mehrwegfähig und kann komplett recycelt werden.
  Als sichere und schützende Transportverpackung begegnet
uns EPS täglich, zum Beispiel bei zerbrechlichen Waren wie
Glas und Keramik oder bei oberflächenempfindlichen Waren
aus Metall oder Kunststoff. Über die schützende Funktion hinaus
wird EPS auch zur dekorativen Warenpräsentation eingesetzt.

EPS eignet sich ideal als passgenaues Ladungsträgersystem und lässt sich reibungslos in den Fertigungsprozess des Kunden einbinden.

Als technisches Formteil bietet EPS höchste Gestaltungsfreiheit
und Stabilität. Häufig findet es Einsatz in der Automobil und
Zulieferindustrie, denn hier sind geringes Gewicht, berechenbare
Dämpfungseigenschaften, Wärme- und Schalldämmung
sowie schwere Entflammbarkeit gefragt.

EPS lässt sich auch weit über die üblichen bekannten Anwendungen hinaus einsetzen. So sind hochpräzise Bauteile mit Wandstärken unter 2 mm genauso umsetzbar, wie Toleranzen
im Bereich weniger 1/10 mm.
 

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